post work society

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Grundeinkommen, Jobgarantie, kürzere Arbeitszeit, Grunddienste, neue Steuern auf KI: Vieles davon wurde irgendwo auf der Welt schon ausprobiert oder zumindest durchgerechnet. Diese Seite zeigt, was dabei herauskam und wo die Belege noch dünn sind. Stand der geprüften Quellen: Oktober 2026.

Grundeinkommen – Pilotprojekte

Die meisten Grundeinkommens-Versuche zahlen einer zufällig ausgewählten Gruppe eine Zeit lang Geld ohne Bedingungen und vergleichen sie mit einer Kontrollgruppe. Die große Sorge, Menschen würden dann aufhören zu arbeiten, bestätigt sich in den geprüften Studien aus reichen Ländern nicht: Die Effekte auf die Beschäftigung reichen von null bis leicht negativ, in einzelnen Fällen sind sie leicht positiv.

Deutlicher und einheitlicher ist ein anderes Ergebnis: Psychische Gesundheit und Lebenszufriedenheit verbessern sich in fast allen Versuchen. In ärmeren Ländern fließt das Geld vor allem in Kleinbetriebe, Ernährung und Grundbedarf.

Die Karten zeigen jeweils das Design, das Ergebnis für die Arbeit und das Ergebnis für das Wohlbefinden.

Finnland: 2.000 Arbeitslose, 2017–2018

Design: 2.000 zufällig ausgewählte Arbeitslose erhielten zwei Jahre lang 560 Euro pro Monat, steuerfrei und ohne Pflicht zur Arbeitssuche. Arbeit: im ersten Jahr kein Effekt, über den Messzeitraum etwa sechs Beschäftigungstage mehr; das zweite Jahr ist durch eine gleichzeitige Arbeitsmarktreform schwer zu deuten. Wohlbefinden: höhere Lebenszufriedenheit, weniger psychische Belastung, Depression und Einsamkeit, mehr Vertrauen in Mitmenschen und Institutionen. Einschränkung: Bei der Befragung antwortete nur knapp ein Viertel.

Quelle: Finnisches Sozialministerium (STM), 2020

Deutschland: Pilotprojekt Grundeinkommen, 2021–2024

Design: 107 Personen zwischen 21 und 40 Jahren erhielten drei Jahre lang 1.200 Euro pro Monat ohne Bedingungen, verglichen mit einer Kontrollgruppe von 1.580 Personen; die Studie war vorab registriert. Arbeit: In beiden Gruppen arbeiteten rund 90 Prozent weiterhin etwa 40 Stunden pro Woche, ein Rückzug vom Arbeitsmarkt war nicht messbar; etwa ein Drittel des Geldes wurde gespart. Wohlbefinden: deutlich bessere psychische Gesundheit, mehr Sinnerleben, höhere Lebenszufriedenheit und mehr Zeit mit Familie und Freundeskreis – ohne Gewöhnungseffekt über die Befragungswellen.

Quelle: DIW Wochenbericht 15/2025

USA: OpenResearch-Studie, Ergebnisse 2024

Design: 1.000 US-Dollar pro Monat über drei Jahre, die Kontrollgruppe erhielt 50 Dollar pro Monat; mitfinanziert unter anderem von Sam Altman. Arbeit: Die Beschäftigung lag im zweiten und dritten Jahr um rund 2 Prozentpunkte niedriger, die Arbeitszeit um etwa 1,3 Stunden pro Woche; Empfänger:innen suchten wählerischer nach Jobs, vor allem Jüngere und Alleinerziehende. Wohlbefinden: auf der geprüften Ergebnisseite zur Beschäftigung nicht ausgewiesen; laut der AEI-Übersicht (siehe nächste Karte) fand dieser größte Pilot kaum signifikante Gesundheitseffekte.

Quelle: OpenResearch, Key Findings: Employment, 2024

USA: 122 Pilotprojekte im Überblick

Design: Eine Auswertung der US-Denkfabrik American Enterprise Institute (AEI) (Februar 2026) erfasst 122 Pilotprojekte zu garantiertem Einkommen aus den Jahren 2017–2025, davon 35 randomisierte Studien. Arbeit: Im Mittel ist der Beschäftigungseffekt nahe null; die vier größten Projekte zeigen im Schnitt rund 3 Prozentpunkte weniger Beschäftigung. Wohlbefinden: Für den größten Pilot werden nur wenige signifikante Gesundheitseffekte berichtet. Die Autoren weisen darauf hin, dass viele Teilnehmende ausstiegen und die meisten Projekte während oder nach Corona liefen.

Quelle: Corinth & Mayhew, AEI, 2026

Kenia: Grundeinkommen für ganze Dörfer, seit 2018

Design: In 295 Dörfern mit rund 14.500 Haushalten testet die Organisation GiveDirectly mehrere Varianten: etwa 0,75 US-Dollar pro Erwachsenem und Tag für zwölf Jahre, denselben Betrag für zwei Jahre, eine Einmalzahlung von rund 500 Dollar, dazu Kontrolldörfer. Wohlbefinden: In der Corona-Phase 2020 gab es in den Gruppen mit Geld weniger Hunger und weniger Krankheit, in den monatlich zahlenden Gruppen auch weniger Depression.

Quelle: J-PAL, Evaluationszusammenfassung

Kenia: Was das Geld mit der Arbeit machte

Arbeit: Laut einem Forschungspapier von 2023 blieb das gesamte Arbeitsangebot gleich, verschob sich aber von Lohnarbeit hin zu Selbstständigkeit. Das langfristige Grundeinkommen brachte mehr Betriebe und höhere Umsätze, vor allem im Handel. Die Einmalzahlung wirkte wirtschaftlich ähnlich stark oder stärker, die nur zweijährige Monatszahlung deutlich schwächer.

Quelle: Banerjee u. a., NBER-Konferenzpapier, 2023

Alaska: dauerhafte Dividende seit 1982

Design: Alaska zahlt allen Einwohner:innen seit 1982 jährlich eine Dividende aus einem staatlichen Fonds – universell und dauerhaft, also anders als ein befristeter Pilot. Arbeit: Eine Studie findet keinen Effekt auf die Gesamtbeschäftigung, aber rund 17 Prozent mehr Teilzeitarbeit; die Autoren erklären das mit zusätzlicher lokaler Nachfrage. Wohlbefinden: in dieser Studie nicht untersucht.

Quelle: Jones & Marinescu, NBER Working Paper 24312

Iran: landesweite Geldzahlung seit 2010/2011

Design: Im Zuge einer Reform der Energiesubventionen zahlte Iran allen Haushalten bedingungslos monatlich Geld in Höhe von rund 29 Prozent des mittleren Haushaltseinkommens. Arbeit: Eine Studie von 2017 findet keine Hinweise auf weniger Arbeit, außer bei Jugendlichen; Beschäftigte im Dienstleistungssektor arbeiteten sogar mehr. Wohlbefinden: in dieser Studie nicht untersucht.

Quelle: Salehi-Isfahani & Mostafavi-Dehzooei, ERF, 2017

Barcelona: B-MINCOME, 2017–2019

Design: 1.000 Haushalte in ärmeren Vierteln erhielten eine Aufstockung ihres Einkommens, teils mit, teils ohne Bedingungen und kombiniert mit Angeboten wie Weiterbildung; 383 Haushalte dienten als Kontrollgruppe. Arbeit: Nach dem ersten Jahr war die Wahrscheinlichkeit, zu arbeiten, um rund 8,6 Prozent niedriger, vor allem in den Gruppen mit Bedingungen. Wohlbefinden: weniger schwere materielle Not, seltener hungrig zu Bett, geringeres Risiko psychischer Erkrankung, Lebenszufriedenheit von 5,0 auf 6,5. Die Ergebnisse sind vorläufig.

Quelle: Ajuntament de Barcelona, Ergebnisbericht

Wales: Grundeinkommen für junge Menschen aus Heimen, seit 2022

Design: Junge Menschen, die 2022/23 mit 18 Jahren aus staatlicher Betreuung entlassen wurden, erhalten zwei Jahre lang 1.600 Pfund brutto pro Monat; 644 Personen nehmen teil. Arbeit: gemischt – manche investierten in Ausbildung, andere verspürten weniger Druck zu arbeiten. Wohlbefinden: Während der Zahlungen mehr Sicherheit und Selbstbestimmung; nach dem Ende fiel vielen der Übergang schwer, Ersparnisse waren schnell aufgebraucht. Zahlen und Kosten-Nutzen-Rechnung folgen erst 2027.

Quelle: Welsh Government, Jahresbericht 2025–2026

Irland: Grundeinkommen für Kunstschaffende

Design: Das Pilotprojekt „Basic Income for the Arts“ endete im Februar 2026. Laut Budget 2026 plant die Regierung ein Nachfolgemodell mit dem Ziel, ein dauerhaftes Grundeinkommen für Kunstschaffende zu verankern; Bewerbungen ab der ersten Jahreshälfte 2026, vorbehaltlich eines Regierungsbeschlusses. Arbeit und Wohlbefinden: Die offizielle Auswertung wurde für diese Seite nicht geprüft.

Quelle: Irische Regierung, Budget 2026

Jobgarantie: Marienthal/Gramatneusiedl

Statt Geld ohne Arbeit gibt es auch den umgekehrten Ansatz: eine garantierte, sinnvolle Arbeit für alle, die keine finden. In der niederösterreichischen Gemeinde Gramatneusiedl wurde das ab Oktober 2020 erprobt, wissenschaftlich begleitet von der Universität Oxford.

Das Ergebnis gilt als eines der deutlichsten der ganzen Debatte – allerdings in einem kleinen Ort. Ob es sich auf eine ganze Stadt oder ein Land übertragen lässt, ist offen.

Langzeitarbeitslosigkeit fast verschwunden

Alle, die seit mindestens einem Jahr arbeitslos waren, konnten freiwillig teilnehmen: zuerst ein zweimonatiger Vorbereitungskurs, dann ein Job mindestens zum Mindestlohn, etwa in Kinderbetreuung, Gartenarbeit oder Renovierung. Die Langzeitarbeitslosigkeit im Ort wurde fast beseitigt, Einkommen und wirtschaftliche Sicherheit stiegen, Teilnehmende berichteten von mehr Tagesstruktur, Kontakten und Anerkennung. Die Ausgaben pro Person stiegen um 28 Prozent; durch Steuer- und Sozialversicherungsrückflüsse sind die Nettokosten niedriger und entsprechen etwa dem Einkommensplus der Teilnehmenden.

Quelle: University of Oxford, Department of Economics, 2025

Kürzere Arbeitszeit und Vier-Tage-Woche

Wenn Maschinen mehr Arbeit übernehmen, könnte die verbleibende Arbeit auf mehr Köpfe und weniger Stunden verteilt werden. Versuche mit der Vier-Tage-Woche berichten meist von stabilen Geschäftszahlen und mehr Wohlbefinden.

Vorsicht ist trotzdem angebracht: An solchen Versuchen nehmen in der Regel Firmen freiwillig teil, die vom Modell ohnehin überzeugt sind. Manche Städte gehen einen Schritt weiter und denken die Organisation der Zeit insgesamt neu.

Deutschland: 45 Organisationen, ab 2024

Laut der Organisatorin 4 Day Week Global blieben die Finanzkennzahlen 2024 stabil, Lebenszufriedenheit, Schlaf und Bewegung der Beschäftigten verbesserten sich. Viele Organisationen passten das Modell an, rund 40 Prozent führten es nur in einzelnen Teams ein. Bei einer Nachbefragung im Februar 2026 arbeiteten 70 Prozent weiterhin mit einer Form verkürzter Arbeitszeit.

Quelle: 4 Day Week Global, Ergebnisse Deutschland, 2026

Spanien: Förderprogramm für kleine Firmen

Das spanische Industrieministerium kündigte Ende 2022 ein Budget von 10 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen an, bis zu 150.000 Euro je Firma. Bedingung: mindestens 10 Prozent weniger Arbeitszeit bei gleichem Lohn, für mindestens zwei Jahre. Ergebnisse dieses Programms wurden in der Recherche nicht gefunden.

Quelle: The Local Spain, 2022

Barcelona: ein Pakt über die Zeit

Mit dem „Time Agreement“ haben sich die Stadt Barcelona, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Genossenschaften auf eine gesündere, gerechtere und nachhaltigere Organisation der Zeit verständigt. Ziele sind unter anderem, Sorgearbeit fairer zu teilen, mehr Zeit für Mitwirkung zu schaffen und die Tagesabläufe bis 2025 neu zu ordnen. Messbare Ergebnisse wurden für diese Seite nicht geprüft.

Quelle: Ajuntament de Barcelona, Time Agreement

Grunddienste statt Geld (Universal Basic Services)

Eine Alternative zum Grundeinkommen: Statt allen Geld zu zahlen, könnten wichtige Leistungen für alle kostenlos oder sehr günstig werden – nicht nur Bildung und Gesundheit, sondern etwa auch Kinderbetreuung, Pflege, öffentlicher Verkehr und Internetzugang.

Die Idee ist bisher durchgerechnet, aber nicht in einem kontrollierten Versuch getestet worden.

Durchgerechnet für Großbritannien

Ein Bericht des Institute for Global Prosperity am University College London (2019) schlägt vor, kostenlose Grunddienste auf Kinderbetreuung, Pflege für Erwachsene, Verkehr und digitalen Zugang auszuweiten. Die Kosten schätzt er auf rund 42 Milliarden Pfund oder etwa 2,3 Prozent der Wirtschaftsleistung – weniger als ein Zehntel typischer Grundeinkommens-Modelle.

Quelle: UCL News, 2019

Wer zahlt? KI-Steuern, Fonds, Digitalsteuern

Jedes dieser Instrumente kostet Geld. Wenn KI und Automatisierung Arbeit ersetzen, liegt die Frage nahe, ob sie auch mitfinanzieren sollen. Eine echte „Robotersteuer“ gibt es bisher in keinem Land.

2026 wurden in den USA erstmals konkrete Gesetzesentwürfe vorgelegt, die KI-Unternehmen gezielt belasten sollen. Beide sind Entwürfe, kein geltendes Recht. Bereits in Kraft sind dagegen Digitalsteuern in mehreren europäischen Ländern, auch in Österreich.

Südkorea: weniger Steuervorteil für Automatisierung

2018 senkte Südkorea die Steuergutschrift für Automatisierungsinvestitionen großer Firmen von 7 auf 3 Prozent – eine Art indirekte Robotersteuer. Laut einer Auswertung der technologienahen Denkfabrik ITIF (2026) installierten betroffene Branchen danach rund 28 Prozent weniger Industrieroboter. Einen messbaren Effekt auf die Beschäftigung insgesamt fand die Auswertung nicht.

Quelle: ITIF, 2026

USA (Entwurf): KI-Staatsfonds mit Dividende

Ein im Juni 2026 vorgestellter Gesetzesentwurf von Senator Bernie Sanders sieht eine einmalige, in Aktien zu zahlende Abgabe großer KI-Firmen vor, die dem Staat einen Anteil von 50 Prozent verschaffen würde. Aus dem Fonds sollen jährlich geschätzt rund 1.000 Dollar pro Person ausgeschüttet werden, dazu Geld für Bildung, Gesundheit und Wohnen. Es handelt sich um einen Entwurf, dem kaum Chancen auf eine Mehrheit eingeräumt werden.

Quelle: Roll Call, 2026

USA (Entwurf): Steuer auf KI-Tokens oder KI-Umsätze

Mehrere Abgeordnete des Repräsentantenhauses brachten im August 2026 einen Entwurf ein, der KI-Tokens oder KI-Umsätze besteuern würde. Der Satz beginnt bei 2 bzw. 3 Prozent und steigt mit der Arbeitslosenquote. Die Einnahmen sollen Jobs in Wohnbau, Infrastruktur sowie Kinder- und Altenbetreuung schaffen. Der Entwurf ist bisher nur eingebracht.

Quelle: Fortune, 2026

Österreich: 5 Prozent Digitalsteuer

Österreich erhebt seit 2020 eine Digitalsteuer von 5 Prozent auf Online-Werbung. 2025 brachte sie laut einer Übersicht des Tech-Branchenverbands CCIA 137,1 Millionen Euro ein, 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ähnliche Steuern gibt es unter anderem in Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien.

Quelle: CCIA, Status of Key Digital Services Taxes, 2026

Weiterbildung im großen Stil

Ein anderer Weg setzt darauf, dass es weiterhin genug Arbeit gibt – nur andere. Dann geht es darum, Menschen mitten im Berufsleben umzuschulen. Singapur investiert dafür besonders viel. Die Nachfrage steigt deutlich, die veröffentlichten Belege zur Wirkung sind aber noch dünn.

Singapur: SkillsFuture

Seit 2024 erhalten Menschen in der Lebensmitte ein Weiterbildungsguthaben von 4.000 Singapur-Dollar; seit Mai 2025 gibt es während längerer Ausbildungen zusätzlich die Hälfte des früheren Einkommens, höchstens 3.000 Singapur-Dollar pro Monat. Laut Bildungsministerium (2025) fanden rund 55 Prozent der zuvor arbeitslosen Absolvent:innen von Umstiegsprogrammen binnen sechs Monaten einen Job. Daten zu den Löhnen danach wurden nicht veröffentlicht.

Quelle: Bildungsministerium Singapur (MOE), 2025

Was die Piloten nicht beantworten

So ermutigend viele Ergebnisse sind: Kein Versuch hat bisher eine Gesellschaft getestet, in der KI und Robotik tatsächlich einen großen Teil der Arbeit übernommen haben. Alle Piloten laufen in Wirtschaften, in denen es noch reichlich Arbeit gibt, sie sind befristet und erreichen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung.

Damit bleibt die zentrale Frage offen: Wie würde ein dauerhaftes Modell für alle finanziert, und was würde es mit Preisen, Löhnen und Staatshaushalt machen? Dazu kommt die Auswahl der Teilnehmenden – wer sich freiwillig meldet oder dabeibleibt, ist nicht unbedingt typisch.

Was selbst gute Studien nicht messen

Die Forschenden des deutschen Pilotprojekts nennen die Grenzen selbst: eine kleine, nicht repräsentative Stichprobe und keine Messung von Effekten auf die Gesamtwirtschaft, die Preise oder den Staatshaushalt. Genau diese Effekte wären aber entscheidend für ein Grundeinkommen für alle.

Quelle: DIW Wochenbericht 15/2025

Wer aussteigt, verzerrt das Bild

In den US-Pilotprojekten zu garantiertem Einkommen fiel im Schnitt mehr als ein Drittel der Teilnehmenden im Lauf der Studie weg, und die meisten Projekte liefen während oder nach der Corona-Pandemie. Beides erschwert es, die Ergebnisse auf normale Zeiten und ganze Bevölkerungen zu übertragen.

Quelle: Corinth & Mayhew, AEI, 2026