post work society

Gedankenlabor · weltweit · aus Linz

Was passiert mit unseren Gesellschaften und Städten, wenn KI und Robotik viel weniger Arbeit übrig lassen?

Ein großer Teil der heutigen Arbeit ist technisch von KI erfasst – in Büros genauso wie in Fabriken. Wer verdient dann das Geld, wovon leben Städte und Sozialstaaten, was machen wir mit unserer Zeit? Diese Website sammelt geprüfte Fakten aus aller Welt, stellt Ideen und Experimente vor und lädt zur Debatte ein – ohne fertige Antwort. Linz dient dabei als Fallbeispiel.

Die Gegenstimme gleich vorweg

Ob die Arbeit wirklich ausgeht, ist offen. Die bisher verfügbaren Studien – vor allem aus den USA und Dänemark – finden auf Ebene der ganzen Wirtschaft noch keinen Massen-Jobverlust durch KI. Das deutlichste Warnsignal betrifft Berufseinsteiger:innen, und auch das ist umstritten. Wir nehmen beides ernst: Alles hier ist Möglichkeit, keine Vorhersage.

Was wir wissen – und was nicht →

Die Welt in Zahlen

25 % der Beschäftigten weltweit arbeiten in einem Beruf, der generativer KI ausgesetzt ist Mai 2025 · rund jede vierte Person; ausgesetzt heißt nicht ersetzt
78 Mio. Jobs netto mehr bis 2030, erwartet von Arbeitgebern weltweit Jänner 2025 · 170 Mio. neue, 92 Mio. wegfallende Jobs
542.000 Industrieroboter wurden 2024 weltweit neu installiert 2024 · mehr als doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor; 54 % davon in China
19 % weniger Beschäftigung bei 22- bis 25-Jährigen in KI-exponierten Berufen August 2026 · USA, im Vergleich zu weniger exponierten Gleichaltrigen; Zusammenhang, kein belegter Kausaleffekt

Alle Zahlen mit Quellen →

Wo anfangen?

Mitdenken

Grundeinkommen oder Grunddienste? Wem gehören die Maschinen? Kann Sinn ohne Erwerbsarbeit entstehen? Schreib uns deine Sicht – ausgewählte Beiträge erscheinen nach Prüfung auf der Website.

Zur Debatte →